Immobiliensuche

Trotz Corona weiterhin Engpässe bei Immobiliensuche

Dr. Klein

Die Suche wird nicht einfacher: Wer sich nach einer Eigentumswohnung oder einem eigenen Haus umsieht, trifft nach wie vor auf ein geringes Angebot. Und hohe Preise. Die aktuelle Auswertung von Dr. Klein zeigt im zweiten Quartal für Frankfurt und Stuttgart höhere Hauspreise, in München werden Wohnungen teurer.

„Es fehlt definitiv an bezahlbarem Wohnraum“, sagt Dr. Klein Berater Carsten Engmann über die Lage in Frankfurt, „mindestens in zentralen Lagen wirkt sich die Pandemie nicht auf die Immobilienpreise aus.“ Weder sinke die Nachfrage, noch steige das Angebot. Auf dem Gelände des ehemaligen Frankfurter Polizeipräsidiums entstehen zwar neue Eigentumswohnungen – aber auch das dürfte nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Und Schnäppchen sind auch hier nicht zu erwarten.
 

Engpässe auch auf Bankenseite

Wer eine Immobilie gefunden hat, hat oft nicht viel Zeit, die Finanzierung auf die Beine zu stellen: Käufer stehen zum Teil unter einem ziemlichen Druck, sehr schnell verbindlich zusagen zu müssen. Corona macht hier vielen einen Strich durch die Zeitplanung: „Zum Teil haben die Banken immer noch lange Bearbeitungszeiten, weil einige ihre Prozesse noch nicht ausreichend digitalisiert haben. Immer noch müssen dort zum Beispiel Formulare im Original unterzeichnet werden, und wenn die Mitarbeiter größtenteils im Homeoffice arbeiten, verzögert sich die Genehmigung“, beobachtet Carsten Engmann. Im Zweifelsfall empfiehlt er dann eine andere Bank, die die Finanzierung schneller genehmigen kann.
 

Weniger Kaufpreisfinanzierungen in Stuttgart

In Stuttgart scheinen Häuser besonders nachgefragt: Der Preisindex steigt schneller als bisher und im Schnitt geben Hauskäufer beziehungsweise Bauherren mittlerweile 3.619 Euro pro Quadratmeter aus. Das teuerste Haus kostete im zweiten Quartal sogar über 11.000 Euro pro Quadratmeter (spontaner Gedanke der Redakteurin, während sie das hochrechnet: „Das muss man sich mal vorstellen!“ Aber zurück zum Text.)
Roland Lenz, der die Niederlassung von Dr. Klein in Stuttgart leitet, stellt auch in der Praxis fest: „Die Preise hier sind extrem hoch, es gibt so gut wie keine Immobilie im gemäßigten Preissegment. Ein einfaches Reihenhaus zum Beispiel ist für unter 400.000 Euro nicht mehr zu bekommen.“ Die hohen Kosten – zu dem Kaufpreis kommen ja noch die Nebenkosten in Höhe von rund zehn Prozent dazu – schrecken aber nicht alle Käufer ab, die Nachfrage hält sich. In der Stuttgarter Region bringen Interessenten allerdings immer noch relativ viel Eigenkapital mit, laut Roland Lenz haben 100-Prozent-Finanzierungen abgenommen.
 

In München stagnieren die Hauspreise

In Sachen Immobilienpreise ist und bleibt München unangefochten an der Spitze. Für Wohnungen zahlen Käufer hier doppelt so viel wie in Stuttgart: im Schnitt rund 7.750 Euro pro Quadratmeter. Der gemittelte Quadratmeterpreis für Häuser liegt bei rund 5.610 Euro – und damit über 50 Prozent über dem, was Hamburger für ihr Haus ausgeben. Aber: Im zweiten Quartal sind die Hauspreise nicht weiter gestiegen. Ob das schon ein Vorbote für eine Trendwende sein kann? Viel spricht nicht dafür, aber wir halten euch auf dem Laufenden.
 
 


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